Anti-Giftköder-Training: Übungsprogramm für Staubsauger-Hunde

Giftköder gehören zu den Dingen, die Hundehaltern große Sorge bereiten. Die Meldungen über vergiftetes oder mit Rasierklingen gespicktes ausgelegtes Futter häufen sich nicht nur in Großstädten. Die Gefahr lauert bereits vor der eigenen Haustür.

Generell sind wir alles andere als begeistert, wenn der eigene Hund seine Nase plötzlich in die Luft, dann Richtung Boden streckt, in nullkommanix etwas ekliges, unaussprechliches zwischen den Zähnen hat und uns mit vollem Maul angrinst. Warum macht der Hund das? Weil er es kann und es ihm Spaß macht!

Unsere Hunde sind seit jeher darauf geeicht, alles, was ihnen an Fressbarem vor die Nase kommt, aufzunehmen. Hund weiß ja nie, wann es das nächste Mal etwas zu fressen gibt, und ob der Napf am Abend wirklich wieder so voll ist, wie am Morgen oder am Abend zuvor. Futteraufnahme ist genetisch tief verankert und macht Sinn. Ohne Futter kein Überleben.

Zudem ist das Verhalten hochgradig selbstbelohnend. Keiner muss neben dem Hund stehen und ihm sagen, wie toll es ist, dass er das vergammelte Stück Pizza gefressen hat. Hasenköttel sind für unsere Hunde so etwas wie Weingummi oder Lakritze für den Menschen. Und wenn der Magen noch so voll ist, etwas zum Knabbern geht immer.

Wenn Sie ihren Hund davon abhalten möchten, sich alles reinzuziehen, was er auf dem Spaziergang findet, können sie eine Sache gleich vergessen: Das Verhalten durch Strafen zu unterdrücken. Wird der Hund bestraft, wenn er etwas Verbotenes aufnimmt, lernt er, dass er schneller sein muss, um etwas vom Boden fressen zu können, oder er lernt, dass er das Zeug heimlich fressen muss. Es ist nicht zielführend, in Sachen unerwünschter Nahrungsaufnahme gegen den Hund zu agieren und sich damit selbst zum Spielverderber zu machen.

Mit gut durchdachtem, effektivem Training möchte ich Sie dabei unterstützen, ihren Hund zu schützen und in kleinen Schritten aus ihrem vierbeinigen Staubsauger einen Hund zu machen, der leckere Verlockungen links liegen lässt oder anzeigt, statt sie direkt herunterzuschlingen.

Wir beschäftigen uns in einer kleinen Gruppe (maximal sechs Mensch-Hund Teams) intensiv mit den drei Übungen, die für ein erfolgreiches Training notwendig sind:

  • Basis Übung „Stoppen vor dem Futter“
  • Anzeigeverhalten „Nur gucken nicht schlucken – Sitz statt Happs“
  • Abbruch- und Abruf-Signal „Nix da“

 

Voraussetzungen für die Teilnahme:

  • Mindestalter des Hundes 6 Monate
  • Der Hund sollte in der Gruppe nicht zu aufgeregt und in Anwesenheit anderer Hunde in der Lage sein, zu lernen

Trainingsort:

  • Das Trainingsgelände ist im Gewerbegebiet Drakenburg, Sauerkamp 8 (direkt neben der Tischlerei Struckmeier)

Termine Anti-Giftköder-Training:

  • Termin folgt
  • Sollte die Mindestteilnehmerzahl von vier Mensch-Hund-Teams nicht erreicht werden, behalte ich mir das Recht vor, den Starttermin zu verschieben

Investition Anti-Giftköder-Training: 

  • 75 € (5x 60 Minuten)

Anmeldung:

Bitte mitbringen:

  • Gute Laune
  • Halsband/Geschirr
  • Feste Leine 2 – 3 m
  • Leckerchen/Spielzeug zur Belohnung und Motivation

Ich freue mich auf Sie und Ihren Hund in meiner Hundeschule!